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UML2 - Neuigkeiten und ihr Mehrwert bei der Softwareentwicklung
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Die UML (Unified Modeling Language) hat bislang gravierende Schwächen, z.B. bei der Unterstützung der Entwicklung von komplexen Systemen, von Systemen mit stark komponentenartiger
Architektur und von Echtzeitsystemen. Hier verspricht die Version 2 viele Verbesserungen. Nachdem über die letzten Jahre nur
geringfügige Veränderungen durchgeführt worden sind, wird nun mit UML 2 ein großer Schritt in Richtung bessere und breitere Anwendbarkeit erfolgen. Zu den Schwerpunkten
gehören die Unterstützung
- der Modellierung von Echtzeitsystemen durch neue Beschreibungselemente mit erweiterter Semantik wie z.B. Ports zur verbesserten Beschreibung von Schnittstellen oder Parts als ein voll
hierarchisches Bausteinkonzept,
- der besseren Beschreibung von Abläufen mit ihren beteiligten Informationslementen, wie sie z.B. im Bereich Geschäftsprozessmodellierung notwendig ist,
- der Modellierung von Komponentenarchitekturen durch verbesserte Konstrukte bzgl. Kapselung und Kommunikation,
- von Modelltransformationen und ausführbaren UML-Modellen,
- des Modellaustauschs durch XML Metadata Interchange (XMI).
Ein gutes Verständnis dieser Neuerungen und ihres Nutzens bei der Modellierung alter und neuer UML-Anwendungsbereiche verschafft einen Wissensvorsprung, auf dessen Basis heute schon
die richtigen Entscheidungen für morgen getroffen werden können. Dadurch können heute noch notwendige und kostspielige „Klimmzüge” beim Einsatz von Werkzeugen
vermieden werden, weil sie morgen eventuell schon unnötig sind.
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| Zielgruppe |
Systemanalytiker und -designer, Softwareentwickler und Qualitätsbeauftragte. Mitarbeiter von Fachabteilungen, die ihre Anwendungen im
Entwicklungsteam repräsentieren und deshalb konkret mit UML zu tun haben |
| Ziel |
DieKursteilnehmer werden die Möglichkeiten und Vorteile des Einsatzes von UML 2 - insbesondere für neue Anwendungsbereiche wie
z.B. eingebettete Systme oder Geschäftsprozessanalyse - beurteilen können. Sie werden den Bezug zu den Konzepten MDA (Model Driven Architecture), UML-Profile und ausführbare
Modelle im Kontext der UML 2 verstehen und somit bewerten können, welche Hilfe ihnen dieser nächste Entwicklungsschritt der UML bei ihrer konkreten Projektarbeit bietet. |
| Inhalt |
- Möglichkeiten zur Beschreibung von Laufzeitarchitekturen
- Verbesserte Behandlung komplexer struktureller und dynamischer Aspekte
- Einsatz von Ablaufdiagrammen mit integrierten
- InformationselmentenAusführbare Modelle zum Aufzeigen des Systemverhaltens
- Möglichkeit zum Austausch von UML-Modellen via XML/XMI z.B. für firmenübergreifende Kooperationen oder standardisierte
Auswertemöglichkeiten
- Neuerungen für die Modellierung von Echtzeitsystemen
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| Dauer |
1 Tag |
| Termine |
auf Anfrage |
| Kursart |
Vortrag und Diskussion |
| Voraussetzungen |
- Grundkenntnisse über objektorientierte Systementwicklung
- Grundkenntnisse über den Stand der UML 1.x
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